■ notizen /// drei dinge // woche 16

im sinne aller guten dinge …

Ray Bradbury - Zen in der Kunst des Schreibens

01 Ray Bradbury
die vergangene woche habe ich mehr oder weniger krank im bett verbracht. an meiner seite – neben anderen – Ray Bradbury – Zen in der Kunst des Schreibens. die ersten essays erinnerten mich an all die geschichten und erzaehlungen Bradburys, die ich bereits gelesen habe und bestaetigten mich darin wie gut es tut, sich daran zu erinnern was das eigene herz huepfen laesst. fernab der eigenen maßregelnden vorstellung davon, wer man sei oder zu haben sei. und fernab dessen, was andere als das richtige und wichtige erachten.

das letzte, titelgebende essay im buch widmet sich Bradburys grundlegender arbeitsauffassung und laesst – im gegensatz zu den vorangegangenen – die verweise auf das eigene werk nahezu aus. es sei jedem ans herz gelegt. insbesondere wenn interesse an einem neuen, oder vielmehr anderen begriff von arbeit besteht. fernab des vorherrschenden “höher, schneller, weiter!”, oder des easypeasy “Tu was Du liebst!” geschwafels.

 

02 unser neues lieblings-pizzateig-rezept
das vorherige stammt von Leila Lindholm und macht sich immer noch sehr gut wenn die planung wenig zeit uebrig laesst und wenn eine kuechenmaschine im spiel ist. ueber das neue – welches ohne maschine auskommt – bin ich auf Malin Elmlids instagram account @meinmutterpass gestolpert. sie hat es in einem interview auf “Berlin mit Kind” wiedergegeben. ich habe mir noch ein paar zusaetzliche infos zur zubereitung bei ihr abgeholt, die ich hier gern mit weiteren Tipps meinerseits ergaenze:

 

Lieblingspizzateig a la Malin Emlid
500 g Weizenmehl
1 g Hefe, aufgelöst in
350 g Wasser
16 g Salz

Mische alles, bis auf das Salz, mit einer Gabel grob zu einem klebrigen Teig zusammen.
Rühre nicht zu lang. Knete nicht.

Gib nach 30 Minuten – in denen sich in Ruhe die Glutenfäden entwickeln – das Salz hinzu und falte den Teig solange bis sich alles gut verbunden hat.

Lasse nun den Teig für 12 bis 24 Stunden bei Zimmertemperatur, jedoch nicht zu warm, ruhen.
Der Teig sollte am Ende doppelt so groß sein.

Gib den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte und steche 4 – 6 Teiglinge ab.
Wirke die Teigstücke rund, sodass sie Außenspannung entwickeln.
Ich nutze hierzu diese vereinfachte Methode (Video Tutorial) des Rundschleifens a la Plötzblog.

Lege die Teiglinge mit ausreichend Abstand zueinander in eine geölte Form mit Deckel (oder decke sie ab) und stell sie in den Kühlschrank.
Nach 48 Stunden sind die Teiglinge fertig zum Backen (und bleiben für ca. 96 Stunden backbereit).

Vor dem backen lasse ich die Teiglinge abgedeckt – auf einer bemehlten oder mit Gries bestreuten Arbeitsplatte – noch gut eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen.

Hier springt ihr zur Anleitung (formen, belegen, backen) aus dem “How to make perfect Pizza | Gennaro Contaldo” Video von Jamie Oliver.

 

03 nasenspuelsalz selbstgemacht
dieser eintrag ist zum einen meiner letzten sinusitis und zum anderen, den damit verknuepften empfehlungen/ratschlaegen auf meinem instagram account geschuldet.
selbstgemacht ist uebertrieben, denn es bedarf lediglich zweier zutaten um sich vom – in plastik portionierten und ueberteuerten – markenprodukt unabhaengig zu machen:

salz (frei von zusatzstoffen) und kochendes wasser. 9g auf 1 liter. abkuehlen lassen. fertig.
einfach, guenstig, verpackungsarm.


zurück zur startseite



 

Den ersten Kommentar schreiben.

Antworten